Aminosäure
Der menschliche Körper besteht zu einem Fünftel aus Eiweißen (Proteinen), die aus Aminosäuren gebildet werden. Aminosäuren schützen vor Krankheiten. Sie steuern den Stoffwechsel und die Wachstumsvorgänge im menschlichen Körper. Der Körper nimmt mit der Nahrung Eiweiße auf, die durch einen chemischen Prozess in die einzelnen Aminosäuren zerlegt werden. Nach diesem Prozess werden die Aminosäuren über das Blut bis in die Leber geleitet. Dort folgt erneut ein biochemischer Prozess, bei dem wieder Eiweiße gebildet werden. Der Mensch kann ohne Proteine nicht überleben, daher ist es notwendig, dass dem Körper genügend Eiweiße bzw. Aminosäuren zugeführt werden. Die beanspruchte Menge an Eiweißen ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren wie zum Beispiel der körperlichen Konstitution, der körperlichen Aktivität, aber auch von der geistigen Beanspruchung ab. Man unterscheidet bei den Aminosäuren zwischen proteinbildenden (proteinogene Aminosäuren) und nicht proteinogenen Aminosäuren. Die nicht eiweißbildenden Aminosäuren bilden zum Beispiel Zucker. Es gibt 20 proteinogene Aminosäuren und 250 nicht-proteinogene Aminosäuren.









