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Di-Methionin ist eine schwefelhaltige proteinogene Aminosäure.
Di-Methionin kommt in den Proteinen (Eiweißen) aller Lebewesen vor. Der menschliche Organismus kann diese Aminosäure allerdings nicht selbst herstellen. Aus diesem Grund sind wir auf die Zufuhr mit der Nahrung angewiesen. Hier einige Beipiele des Gehaltes von Methionin in Lebensmitteln: roher Lachs 3,1%, Hühnerei 3,0%, Walnüsse 1,5%, ungeschälter Reis 2,3%, Paranüsse 7,0%.
Im menschlichen Organismus dient Di-Methionin unter anderem zur Herstellung der nichtessentiellen, proteinogenen Aminosäure Cystein.
Das im Körper überschüssige Methionin bzw. der enthaltene Schwefel wird durch den menschlichen Stoffwechsel zu Schwefelsäure oxidiert. Diese Schwefelsäure wirde die Nieren ausgeschieden. Hierbei wird der Harn angesäuert. Diese Harnansäuerung kann bei einigen Erkrankungen die Heilung unterstützen. Therapeutisch wird Di-Methionin verwendet zur:
* Optimierung der Wirkung von Antibiotika
* Vermeidung der Neubildung von Nierensteinen (bei Phosphatsteinen wie Struvit, Carbonatapatit, Brushit)
* Hemmung des Bakterienwachstums bei einer Blasenentzündung